„Heimat“ bedeutet Identität. Umschreibungen wie „Selbstbestimmung“, „Wohlbefinden“ oder „Sich-zu-Hause-fühlen“ kommen hier in den Sinn.

Die durch ein Gemälde von Gaugin initiierte Frage „Woher kommen wir, wer sind wir, wohin gehen wir?“ ist die existentielle Fragenach unserer Identität. Bezogen auf den Begriff „Heimat“ weist sie auf mindestens zwei Dimensionen hin – auf Ort und Zeit. Der zeitliche Aspekt befasst sich mit Geburt, Leben und Tod. Der Ortsaspekt betrachtet den Raum unserer Herkunft und unseres Lebens.

Ich selbst bin in Arberg geboren und habe meine Heimat aus Gründen des beruflichen Werdegangs zeitweise verlassen. Eine „2te Heimat“ gibt es für mich jedoch nur stundenweise, wenn ich in einer Arberger Lokalität auf Freunde und Bekannte treffe. Der Heimatgedanke hat also (nicht nur für mich) eine soziale, psychologische und emotionale Bedeutung. Hier ist der Link zu einem noch unfertigen Entwurf zu ein paar „Heimatgedanken“.